Integration von Migrant*innen

Integration durch Bildung - Koordination der Bildungsangebote für Neuzugewanderte im Landkreis Coburg

Die Bildungkoordinatorin Lea Weispfennig unterstützt durch ihre Tätigkeit die Integration von geflüchteten und neuzugewanderten Menschen. Bildung ist Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und sorgt dafür, dass zugewanderte Menschen in der Zukunft eigene Beiträge für unser Land und unsere Gesellschaft leisten können. Den Kommunen kommt hierbei deutschlandweit eine maßgebliche Rolle zu. Die hier beschäftigten Koordinator*innen sind dafür zuständig, die relevanten Bildungsakteure auf kommunaler Ebene zu koordindieren und eine nachhaltige Struktur aufzubauen. Dadurch sollen Zugänge zum Bildungssystem verbessert, Bildungsangebote aufeinander abgestimmt und datenbasiert gesteuert werden.

Die Bildungskoordination hat diverse Schnittstellen mit anderen Projekten im Landkreis. So geht sie Hand in Hand mit der Fachkräftegewinnung in der Pflege. Konkret geht es bei dieser Kooperation darum, den ausländischen Pflegefachkräften die für sie notwenigen Bildungsangebote zugänglich zu machen. Hierbei handelt es sich nicht nur um erweiterten Zugang zur deutschen Sprache, sondern ebenso um nonformale Angebote im Freizeitbereich, in der die Sprache gefestigt werden kann und Kontakten geknüpft werden.

 

Unterstützung für alle freiwilligen Helfer*innen im Landkreis -            Die hauptamtliche Integrationslotsin

Der Landkreis Coburg gehört zu einer der 81 bayerischen Kommunen, die von der Förderung von Integrationslotsen profitieren. Die Integrationslotsin Melina Hartung steht ehrenamtlichen Helfer*innen mit Rat und Tat zur Seite. Das Projekt ist 2018 flächendeckend in ganz Bayern gestartet und gilt schon jetzt als Erfolg für die Integration in Bayern. „Dass wir in so kurzer Zeit bereits so viele Kommunen ins Boot holen konnten, ist eine tolle Nachricht für alle Helfer vor Ort.", so Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Die Integrationslotsinnen und -lotsen sind zentrale Ansprechpersonen in allen Belangen rund um Integration und Asyl. Für das Projekt erhalten Kommunen bis zu 60.000€ pro Jahr, die Laufzeit ist zunächst bis Ende 2020 vorgesehen. Vorrangiges Ziel des Projektes: die Rahmenbedingungen der Helferkreise zu verbessern.