Ziele, Erreichtes...

Projektstatus

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Der Landkreis Coburg will das Modellvorhaben nutzen, um Integration gelingend zu gestalten. Es wird dafür eine Planungsperspektive bis 2025 angesetzt. Ziel ist es, belastbare Strukturen unter Nutzung vorhandener Ressourcen zu schaffen, um den Bedarfen der strategischen und operativen Steuerung von Integration gerecht zu werden.
 
Schlussendlich soll nach den zwei Jahren Förderzeitraum ein Masterplan Integration stehen, der beschreibt, wie eine "Vor-Ort-Integration"  möglich ist.

 

Projektziele und Projektstatus

  • Chancen nutzen, Risiken erkennen

    Der Landkreis Coburg wird in den nächsten Jahren schrumpfen und älter werden. Durch Migration kann dieser Effelt abgefedert werden. Indem der Fokus nach dem Zuzug von Flüchtlingen auf der adequaten Unterbringung lag, standen der Bildungsbereich, die soziale Integration sowie Bereiche des Arbeitsmarktes unzureichend im Fokus. Diese Chance gilt es zu erkennen und die Potentiale zu nutzen. Der hiesige Arbeitsmarkt kann aus zusätzliche Fachkräfte in der derzeitigen positiven Auftragslage großen Nutzen ziehen.
    Dennoch gilt es von Anfang an Angebote zu schaffen, die jedem Migraten die Chance gibt sich hier Integrieren zu können. Die Risiken gescheiterter Integrationsbemühungen auf beiden Seiten sollten dabei nicht außer acht gelassen werden.
  • Etablierung von Strukturen gelingender Integration

    In der Zeit vom Herbst 2015 wurden schnell und bedarfsgerecht Strukturen geschaffen. Diese arbeiteten teilweise isoliert und nebeneinander an gleichen oder ähnlichen Themengebieten oder -komplexen. Dies führte zu Mehrfachzuständigkeiten und Doppelstrukturen.
    Der Landkreis hat sich zum Ziel gesetzt die vorhandenen Strukturen so zu ordnen, dass die Energie und Arbeitsleistung gezielter eingesetzt werden kann und zum Garant der gelingenden Integration werden kann.
  • Entwicklung Masterplan Integration

    Im Rahmen der Erstellung des Masterplans "Integration" soll das Steuerungsmodell verantwortungsgemeinschaftlich angelegt sein, um das vielfältig vorhandene Engagement sinnvoll zu bündeln, zu kanalisieren und zu verstetigen. In der Erarbeitung des Masterplans arbeitet der Landkreis neben seinen eigenen politischen Gremien ebenso mit den Bürgerkeistern der kreisangehörigen Kommmunen, Vertretern der Wirtschaft, der Universitäten, Vereine, Verbände und dem zivilgesellschaftlichen Engagement zusammen.