Häufige Fragen im Bereich Kommunalfinanzen

Sie fragen - wir antworten!

Nutzen Sie unseren FAQ-Bereich, um sich die Antworten auf die, unserer Meinung nach, wichtigsten Fragen in Ruhe durchzulesen!

 

Sollten Sie dennoch weitere Informationen benötigen oder haben Anregungen für uns, so freuen wir uns auf den persönlichen Kontakt mit Ihnen.

Fragen zum Modellvorhaben

  • Was bedeutet MORO?

    MORO ist die Abkürzung für „Modellvorhaben der Raumordnung“.
    Mit den Modellvorhaben unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die praktische Erprobung innovativer Ansätze in der Raumordnung, gerade auch in ländlichen Räumen.
    Der Landkreis Coburg hat im „MORO Regionale Daseinsvorsorge“ bereits erfolgreich Strategien zum Umgang mit dem demografischen Wandel erarbeitet.
    Im aktuellen MORO „Lebendige Regionen“ befasst sich der Landkreis mit Integration von Migranten und Kommunalfinanzen.
  • Warum "Integration", warum "Kommunalfinanzen" als Thema?

    Die thematischen Schwerpunkte der MORO werden von den Regionen selbst festgelegt. Nachdem der Landkreis Coburg sich bereits im „MORO Regionale Daseinsvorsorge“ mit der Demografie befasst hat, knüpfen die beiden aktuellen Themen, direkt an:
    Gelungene Integration von Menschen aus anderen Regionen kann ein Schlüssel zur Abfederung der demographischen Effekte sein.
    Nicht alle fiskalischen Probleme sind demografisch bedingt. Es gibt aber viele Mechanismen, die mit zurückgehender Bevölkerungszahl zusammenhängen. Viele Zahlungsströme in den Finanzausgleichssystemen sind an Einwohnerzahlen gekoppelt. Steuereinnahmen und Wirtschaftsleistung hängen auch von der Altersstruktur in Kommunen ab, die Finanzierung und der Betrieb von Netzinfrastrukturen für geringere Bevölkerungszahlen stellt Kommunen vor zusätzliche finanzielle Herausforderungen.
  • Wer führt das MORO durch?

    Die MORO werden im Landkreis Coburg im Planungsstab Landkreisentwicklung betreut. In der Geschäftsstelle MORO arbeitet ein interdisziplinäres Team unter der Leitung der Sozialreferentin Martina Berger an innovativen Lösungsansätzen für aktuelle Herausforderungen.
    Dies geschieht in Kooperation mit Forschungseinrichtungen, lokalen Akteuren und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden des Landkreises Coburg.