Nahversorgung

Die Lebensverhältnisse sollen für alle Bürgerinnen und Bürger in allen Teilen der Region gleichwertig sein. Wie können mittel- und langfristig alle Bürgerinnen und Bürger möglichst zu Fuß und vor Ort einkaufen? Die Coburg Stadt und Land aktiv GmbH erarbeitete zusammen mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein Konzept, wie die dezentrale Grundversorgung in der Region Coburg gesichert werden kann. Im Mittelpunkt steht die Bestandsaufnahme der Grundversorgungsangebote in den 17 Landkreiskommunen und den Randlagen der Stadt Coburg. Es geht in erster Linie um den klassischen Lebensmitteleinzelhandel, Bäcker, Metzger, Post- und Bankdienstleistungen sowie Apotheken. Der Dorfladen Heilgersdorf, gegründet, aus- und umgebaut mit dem Geld von über 100 Einwohnerinnen und Einwohnern ist ein positives Beispiel, wie Grundversorgung, sozialer und kultureller Treffpunkt zu vereinen sind. Ein Beispiel, das Mut macht, aber das nicht überall passt und einfach nur „nachgemacht“ werden muss. Wo passt eventuell ein ähnliches Modell? In welchen Orten sind Hol- und Bringdienste für Lebensmittel und Dienstleistungen die bessere Alternative? Und wie müssen diese am besten organisiert werden? Wo kann mit mobilen Verkaufsstellen gearbeitet werden? Das Handlungsfeld Nahversorgung ist eng an das Siedlungs- und Flächenmanagement gekoppelt. Mit Nahversorgungsangeboten können Innenbereiche nachverdichtet werden. Ganz im Sinn einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung.


Arbeitskreisleitung:
Herr Tobias Gruber, Coburg Stadt und Land aktiv GmbH

Erarbeitete Handlungsempfehlungen