Schulen und Bildung

Ursprünglich gab es in jeder Gemeinde des Landkreises eine eigene Grundschule. Aufgrund der stark sinkenden Geburtenzahlen mussten bereits erste
Kindertageseinrichtungen und Schulen schließen. Schon Erstklässler müssen längere Schulbusfahrten in Kauf nehmen. Die ehemals acht Hauptschulen des Landkreises wurden im Schuljahr 2011/12 mit den beiden Hauptschulen der Stadt Coburg zu zwei Mittelschulverbünden zusammengeschlossen. Wie können Schulstandorte gesichert werden? Aufgrund der zentralen Lage in der Mitte des Landkreises und der auf sie ausgerichteten Verkehrswege kommt der Stadt Coburg eine hohe Bedeutung im Handlungsfeld Bildung zu. Des Weiteren wird sich der Arbeitskreis mit zwei weiteren Themen: Dem Schulbusverkehr und möglicher Synergieeffekte in diesem Bereich: Wie können Fahrstrecken ausgelastet, Fahrzeiten verkürzt und möglicherweise Gelder
gespart werden? Sowie dem Angebot und Ausbau der Mittagsbetreuung als zweites Thema. Wie ist der Bedarf? Welche Betreuungszeiten brauchen berufstätige Eltern? Welche wohnortnahen Möglichkeiten der Betreuung gibt es? Was muss eine Betreuung leisten? Übrigens ist auffällig, dass Kinder, die an Standorten mit weiterführenden Schulen wohnen, diese signifikant häufiger besuchen als Kinder in deren Wohnumfeld keine weiterführende Schule angesiedelt ist. Wo bleibt die Bildungsgerechtigkeit? Immer mehr Kinder und Jugendliche besuchen Schulen der angrenzenden Landkreise sowie Schulen in Thüringen.

Arbeitskreisleitung:
Frau Brigitte Keyser, Landratsamt Coburg
Herr Frank Rebhan, Oberbürgermeister Neustadt b. Coburg
Herr Markus Mönch, 1. Bürgermeister Gemeinde Weidhausen