Siedlungs- und Flächenmanagement

Enorme Flächen werden für Infrastrukturmaßnahmen und Siedlungsentwicklung verbraucht. Diese stehen der Landwirtschaft nicht mehr zur Verfügung. Und innerorts stehen wegen der vielen Bauten „auf der grünen Wiese“ Wohn- und Geschäftshäuser leer. Manche von ihnen verfallen, der Ortskern verwaist. Siedlungsentwicklung ist laut Gesetz Sache der Gemeinde. Dabei macht insbesondere dieses Handlungsfeld eine völlig neue Offenheit, Denkweise und Zusammenarbeit der Kommunen erforderlich. Denn nachhaltiges Flächenmanagement endet nicht an der Gemeindegrenze. Ein herausragendes Beispiel wie das funktionieren kann, bietet die Intiative Rodachtal (www.initiative-rodachtal.de). Hier wurde ein Gebäude- und Flächenkataster für das gesamte Gebiet der Initiative erstellt und damit der übliche Verwaltungspfad „hier mein Baugebiet, da deine Ausgleichsfläche“ verlassen. Dieses Kataster und die Erfahrungen der Mitgliedsgemeinden der Initiative Rodachtal konnte diesem Handlungsfeld Impulse und Ideen geben. Ein intensiver Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern war erforderlich um gemeinsam  eine Antwort auf die Frage: Wie können Ortskerne wieder belebt werden? finden zu können.

Arbeitskreisleitung:
Frau Julia Bauersachs, Landratsamt Coburg
Herr Martin Finzel, 1. Bürgermeister Ahorn

Erarbeitete Handlungsempfehlungen

Seit September 2015 ist dieser Arbeitskreis in die interkommunale Arbeitsgemeinschaft: "INTERKOMMUNAL. INTEGRIERT. STARK. Auf kurzen Wegen qualitätvoll wohnen, wirtschaften und arbeiten" übergegangen. In der Arbeitsgemeinschaft sind neben der kreisfreien Stadt Coburg auch elf Landkreiskommunen (Ahorn, Bad Rodach, Coburg, Dörfles-Esbach, Ebersdorf bei Coburg, Großheirath, Neustadt bei Coburg, Seßlach, Sonnefeld, Rödental, Untersiemau und Weitramsdorf) aktiv.